Verkehrsadern und Luststrecken

Städte sind nicht unsichtbar. Und doch kann man sie nicht sehen. Sie sind zu gross für unser Auge, und vielleicht auch für unsere Wahrnehmung hinter dem Auge. Gewiefte Stadttouristen steigen als erstes auf einen Turm und betrachten die Stadt aus der Höhe. Doch das nützt nichts, denn aus der Höhe kann man zwar die Fläche der Stadt überblicken, doch man sieht nichts. Geht man durch die Strassen, sieht man zwar etwas, aber das ist nicht die Stadt, sondern nur ein winziges Mosaiksteinchen.

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Esoterik - Wellness für die Seele

Lange stand meine Freundin Lisa vor dem Regal mit der Aufschrift Esoterik. Es war kurz nach der Wende, Lisa kam aus der ehemaligen DDR und war gierig auf Bücher. Sie blätterte in einem Buch über Kamasutra, las ein paar Seiten in einem Band, der Die fünf Schlüssel zum Glück versprach und fragte mich schliesslich, ob Esoterik so etwas sei wie Philosophie. Nicht ganz, antwortete ich unsicher. Psychologie? Nicht ganz. Religion? Nicht ganz. Ethnologie? Nicht ganz.

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«Eine Dirigentin ist für mich keine Frau mehr»

Rechtlich sind Frauen und Männer in unseren Gesellschaften gleichgestellt. Sobald es aber um Karrieren geht, sind die Chancen nach wie vor ungleich verteilt. Ist, wie in einer in Deutschland angefachten Debatte seit einiger Zeit gefordert wird, ein neuer Feminismus vonnöten? Eine Standortbestimmung auch aus subjektiver Sicht.

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«Es muss doch immer weitergehen»

Kinder zu haben, ist in unseren Gesellschaften unselbstverständlich geworden. Zwar diskutieren wir über Demografie, Überalterung und Rentenprobleme. Kinder aber und das Zusammenleben mit ihnen rücken selten in den Fokus der Aufmerksamkeit.

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