Literatur-Features

Deutschlandradio Kultur, 15.5.2016 Literatur (55 Minuten)

Was ist Stil – Ernst oder Spiel, Charakter oder Maske?

Schopenhauer betrachtet ihn als Physiognomie des Autors, Tucholsky als Kleid des Gedankens, Karl Kraus gar als dessen Fleisch. Im Stil gibt sich ein Autor zu erkennen – oder gerade nicht.

Deutschlandradio Kultur, 22.8.14, Literatur (30 Min.)

„Immer fällt mir, wenn ich an den Indianer denke, der Türke ein“

Über das Gewicht des ersten Satzes
Vom ersten Satz des Romans hängt alles ab. Wie finden Autoren ihren ersten Satz? Eine kleine Theorie der Roman-Anfänge.

Deutschlandradio Kultur, 11.2.14

Kunst im Netz: Wunderkammer des Abseitigen

Experimentalkunst aller Epochen auf ubuweb.com
Gedichte, Bücher und Sounds, die man nirgends kaufen kann: Das alles bietet die Webseite Ubuweb.com. Ein ständig wachsendes Archiv für alle denkbaren Experimente zwischen Wort und Musik.

Deutschlandradio Kultur, 9.4.13, Literatur (30 Min.)

Chronist der menschlichen Dummheit

Der US-amerikanische Autor William Gaddis (1922-1998)
William Gaddis verzweifelte an den Absurditäten der menschlichen Dummheit – und er rächte sich mit Satiren von abgründiger Komik. Eine Briefausgabe gibt erstmals Einblick in sein Leben. Sein monumentaler Erstling „Die Fälschung der Welt“ erscheint in einer aktualisierten Übersetzung.

Deutschlandradio Kultur, 16.10.12, Literatur (30 Min.)

Die riskante Kunst des Büchermachens.

Wie überleben unabhängige Verlage in den USA?
Ohne die „independent publishers“ käme in den USA keine Übersetzung deutscher Literatur auf den Markt. In den USA ist die Konzentration im Verlags- und Buchhandelswesen weiter fortgeschritten als in Europa. Da bei den „Big Six“ die Rendite an erster Stelle steht, erscheinen immer mehr wichtige Bücher bei kleinen Verlagen, „independent publishers“ wie Melville House, Archipelago Press oder Dalkey Archive.

Deutschlandradio Kultur, 20.9.11, Literatur (30 Min.)

Kritiker mit Beißhemmung

Im Verriss wird die brave Literaturkritik zum Spektakel: Der Rezensent wetzt genüsslich das Messer, der gebeutelte Autor redet von Hinrichtung – und das Publikum amüsiert sich. Doch im gegenwärtigen Feuilleton ist der Verriss in Verruf geraten.

Deutschlandradio Kultur, 21.4.09, Literatur (30 Min.)

Lesen heißt antworten.

Zum 80. Geburtstag des Literaturwissenschaftlers George Steiner
George Steiners Aufmerksamkeit gilt den Meisterwerken in Literatur, Philosophie, Musik oder Religion. Von Kindheit an ist er in drei Sprachen zu Hause; als schreibender Leser bewegt er sich zwanglos in der Weltliteratur. Mit seiner Verteidigung der Klassiker und dem Beharren auf dem Elitären in der Kunst bietet er dem Zeitgeist Widerstand.