Sich seine Zukunft bewahren

Maturrede
Gehalten an der Kantonsschule Zürcher Oberland
27. August 2009


Vielleicht werd’ ich ein Junkie,
vielleicht ein Terrorist,
aber ich werde niemals,
was mein Vater ist.


Dieser Sprayerspruch ist zehn Jahre älter als Sie. Ich habe ihn Anfang der 80erjahre des letzten Jahrhunderts an einer Zürcher Hausmauer gesehen: ein Mini-Manifest der 80er-Bewegung, die der Vätergeneration solche Sprüche ins Gesicht schleuderte. Diejenigen allerdings, die niemals werden wollten, was ihre Väter waren, sind heute längst selber welche. Auch sie müssen sich nun damit abfinden, dass sie fünfzig werden – ein Alter, das mir, als ich so alt war wie Sie, unendlich fern erschien. Mit fünfzig Jahren stellt man jemanden dar, man hat es geschafft, hat sich etabliert – oder sollte es zumindest haben. Laut Statistik verdient man in den Jahren zwischen vierzig und sechzig das meiste Geld. Man verfügt über die grösste Macht im Beruf. Man ist auf dem Höhepunkt seiner Karriere – oder auf dem Höhepunkt seines Scheiterns. Wenn Sie die gegenwärtige Generation des Establishments anschauen: Sehen Sie Vorbilder oder Schreckensbilder? Wollen Sie so werden?

Wie wollen Sie werden? Was ist ein gelungenes Leben? – Darauf gibt es keine Antwort, deshalb muss man eine erfinden. Ein gelungenes Leben ist zum Beispiel, wenn Sie jederzeit denken können, dass alles auch anders sein könnte. Ein gelungenes Leben ist, wenn Sie mit fünfzig in den Spiegel schauen und jemanden sehen, der oder die Sie sein möchten. Ein gelungenes Leben ist, wenn Sie mit achtzig sagen: Ich habe mir meine Zukunft bewahrt.

Wir feiern heute den Abschluss Ihrer Gymnasialzeit – und mehr als das: Wir feiern den Abschluss einer Lebensphase. In den nächsten Jahren, vielleicht schon Monaten werden Sie von zu Hause ausziehen, eine Ausbildung beginnen und sich für eine Lebensform entscheiden. Damit wachsen Sie in eine elementare, grosse Frage hinein: eine ganz private Frage, die gleichzeitig die Frage aller Politik ist. Wie will ich leben? Wie wollen wir leben? Sie werden Ihr ganzes Leben damit verbringen, eine Antwort auf diese Frage zu finden – vorausgesetzt, Sie verlieren sie nicht aus den Augen.

Meine eigene Matur an der KZO ist genau fünfundzwanzig Jahre her – ein Vierteljahrhundert (... es schaudert mich ein bisschen, dass ich dieses Wort auf mich selber anwenden muss). Damals habe ich mir für den Rest meines Lebens einen Vorsatz genommen: nämlich nur noch Dinge zu tun, die entweder sinnvoll oder lustvoll sind.

Das reicht natürlich noch nicht als Antwort auf die Frage, wie will ich leben. Aber alle paar Jahre kommt eine Einsicht, ein Vorsatz, eine Entscheidung dazu. Krisenzeiten sind gute Zeiten für Erkenntnisse. Das meine ich nicht zynisch... Wer seinen Arbeitsplatz verliert, wird zum Opfer der Verhältnisse. Aber er muss kein Opfer bleiben. Wie vermeidet man es, Opfer zu sein? Zum Beispiel indem man beschliesst, sich so zu verhalten, dass alles, was einem widerfährt, sich im Nachhinein als Glück erweist. Indem man aus dem Unglück etwas macht, auf das man sonst nie gekommen wäre.

Wie will ich leben? Auch die Gesellschaft muss sich diese Frage stellen. Doch paradoxerweise wirken in jeder Gesellschaft Kräfte, die diese Frage verdrängen – und Politiker sind oft die Ersten, die sie vergessen. Es gibt Laster, die sich als Tugend tarnen. Sie werden von der Gesellschaft mit Erfolg und Status belohnt, und diese Belohnung wiederum übertönt das schlechte Gefühl, das sich durchaus meldet, wenn man in sich hinein hört. Effizienz ist so ein Laster – eines, das in der Schweiz in besonders hohem Ansehen steht. Das Funktionieren, das seelenlose Schnellsein haben wir den Maschinen abgeschaut. Wir kommen damit ziemlich weit, doch der Preis ist hoch, denn wir weichen damit dem Eigentlichen aus, dem was wirklich wichtig ist. Wir entfernen uns von uns selbst – oder jedenfalls von dem Menschen, der wir sein möchten. Wer dem Laster der Effizienz zu lange anhängt, erkennt sich im Spiegel nicht wieder.

Ein anderes dieser gesellschaftsfähigen Laster ist die Karriere. „Wo sehen Sie sich selbst in fünf Jahren? Und wo in zehn?“ Diese Frage ist etwa bei jenen beliebt, die dafür bezahlt werden, anderen auf ihrem Lebensweg zu helfen. Der „Coach“ stellt diese Frage dem Manager, der durch die Finanzkrise seineArbeit verloren hat. Aber es kann sein, dass diese Frage auch Ihnen demnächst begegnet, beispielsweise in der Berufsberatung. Gehen Sie in Deckung! Fragen Sie sofort: Was für eine Vorstellung von Leben steckt dahinter? Diese Frage reduziert das Leben auf ein Berufsziel – ob Sie eine glückliche Ehe führen wollen, oder ob Sie es sich in den Kopf gesetzt haben, den Hunger der Welt zu besiegen, das interessiert den Coach nicht. Auf den ersten Blick scheint es um Selbstbestimmung zu gehen: Sie werden ja aufgefordert, das Ziel selbst zu formulieren. Umso hinterhältiger ist der Trick: Von dem Moment an, in dem Sie Ihr Ziel formuliert haben, sind Sie gefangen. Sie sind Gefangene oder Gefangener Ihrer selbst, was die Sache nicht besser macht, im Gegenteil. Ein gelungenes Leben beginnt damit, dass man sich von Fesseln befreit, die einem früh angelegt wurden. Es heisst, man könne Elefanten zähmen, indem man sie als Jungtiere in Ketten legt. Solange der Elefant noch klein ist, reicht seine Kraft nicht aus, um die Ketten zu sprengen. Weil er gelernt hat, dass die Ketten stärker sind als er, kämpft er auch später nicht mehr gegen die Ketten, die er nun mit Leichtigkeit zerstören könnte. Ob diese Geschichte stimmt, ändert nichts an der Wahrheit, die sie über das Erwachsenwerden sagt. Verinnerlichte Regeln sind die schlimmsten. Beim Philosophen Günther Anders habe ich eine Kindergeschichte gefunden, die von einem König berichtet. Dieser König hatte einen Sohn, der sich querfeldein im Königreich herumtrieb, um sich selbst ein Urteil über die Welt zu bilden. Weil dies dem König missfiel, schenkte er dem Prinzen Wagen und Pferd. „Nun brauchst du nicht mehr zu Fuss zu gehen“, waren seine Worte. „Nun darfst du es nicht mehr“, war deren Sinn. „Nun kannst du es nicht mehr“, deren Wirkung.

Wie sollen Sie sich denn von sich selbst wieder befreien, von Ihren eigenen Erwartungen an Ihre Karriere? Wenn Sie Ihr Ziel verfehlen, sind Sie enttäuscht. Sie sind unzufrieden mit sich – und schon haben Sie ein Problem mit Ihrem Spiegelbild. Aber noch schlimmer ist es, wenn Sie Ihr Ziel nach fünf oder nach zehn Jahren tatsächlich erreicht haben – vor allem wenn es ein hoch gestecktes Ziel war. Auf einmal sind Sie Geschäftsführerin einer Bank oder Trainer der Schweizer Fussballnationalmannschaft. Aber was jetzt? Wie bewahren Sie sich Ihre Zukunft, wenn Sie sie planen? Und was haben Sie in den fünf oder zehn Jahren wohl verpasst, in denen Sie so zielstrebig vorangeschritten sind – weil Sie dazugehören wollten, weil sich sich für Ihre Zielstrebigkeit so gern auf die Schulter klopfen ließen?

Wie hätten Sie gelebt, wenn Sie sich kein Ziel vor die Nase gesetzt hätten? Gut möglich, dass Sie Fähigkeiten an sich entdeckt hätten, die Sie nicht kannten. Gut möglich, dass Sie einem Menschen begegnet wären, der Ihnen gezeigt hätte, dass alles auch anders sein könnte. Ein Ziel kann wie ein Narkotikum wirken. Intelligent leben jedoch heisst wach sein. Opfern Sie das, was Ihnen wirklich wichtig ist, nicht einem Ziel – selbst wenn sie es sich selbst gesetzt haben. Wenn Sie wach leben, haben Sie die Chance, nach fünf oder zehn Jahren im Spiegel einen anderen Menschen zu sehen. Einen, von dem Sie jetzt noch nichts wissen, aber der oder die Sie sein möchten. Wenn Ihnen das gelingt, haben Sie sich Ihre Zukunft bewahrt.

Ich habe vorhin von dem gesprochen, was „wirklich wichtig“ ist. Als sei es so einfach, immer zu wissen, was wichtig ist. Wie kann man das Wichtige erkennen und also intelligent leben? Man lernt es nicht in der Schule, man erfährt es nicht aus der Zeitung – und aus dem Fernsehen schon gar nicht. Ob Sie erkennen, was wichtig ist, entscheidet sich an etwas ganz anderem: an Ihrer Sprache. Es mag Ihnen seltsam vorkommen, dass ich über Sprache spreche, wenn es ums Leben geht. Sprechen ist leicht. Wir reden den ganzen Tag, und wir haben es von allein gelernt, ohne dass uns jemand die Regeln beibringen musste, die wir anwenden. Und doch ist sprechen schwierig: Zu sagen, was wir wirklich denken, was wir wirklich empfinden, ist eine hohe Kunst. Und unser Glück hängt zu einem grossen Teil davon ab, wie weit wir es in dieser Kunst bringen.

„Jetzt und künftig zahlt es sich für Sie aus, sich darauf zu konzentrieren, sprachlich genau zu sein“, sagte der Dichter und Nobelpreisträger Joseph Brodsky bei einer ähnlichen Gelegenheit: einer Rede zur Abschlussfeier von Studenten im Jahr 1988. Er sagt: „Versuchen Sie, sich einen Wortschatz aufzubauen und so damit umzugehen, wie Sie mit Ihrem Konto umgehen. Widmen Sie ihm alle Aufmerksamkeit, und versuchen Sie, Ihre Einnahmen zu erhöhen.“ Es könne zu einer Neurose führen, wenn sich ungenau Artikuliertes anhäufe. Denn wenn die Sprache der Erfahrung hinterher hinke, dann tue das der Seele nicht gut. Anders gesagt: Ungenaues Sprechen führt dazu, dass wir das Wichtige, das Entscheidende im Leben nicht erkennen können. Wie will ich leben? Versuchen Sie in Gedanken, eine Antwort auf diese Frage zu finden. Eine genaue Antwort. Eine Antwort, die Sie bisher noch nicht kannten. Was geschieht dabei in Ihrem Inneren? Sie besinnen sich. Und auf einmal fehlen Ihnen die Worte. Sie müssen sie erst finden. Sie müssen in Ihrem Inneren dorthin gehen, wo Sprache entsteht. Sie müssen in sich hinein hören, herausfinden, wer Sie sind. Jedesmal neu, denn genaues Sprechen hat man nie „gelernt“. Und auf einmal haben die Worte Gewicht. Wenn Sie ausdrücken können, was Ihnen eine Situation, ein Mensch bedeutet, dann wissen Sie auch, ob Ihnen etwas Wichtiges widerfahren ist.

In Berlin unterrichtete einmal eine Yogalehrerin aus den USA. Auf jede Frage antwortete sie: „I have to meditate upon it.“ Willst du lieber Kaffee oder Tee? „I have to meditate upon it.“ Sie ging damit allen auf die Nerven – doch gleichzeitig war allen klar, dass sie recht hatte. Jede Entscheidung sollte ein Anlass sein, im eigenen Herzen kurz anzuklopfen und reinzuschauen, um sich an die Frage zu erinnern: Wie will ich leben?

Als ich Schülerin an der KZO war, diskutierten wir über den Kommunismus, wir sorgten uns um die Umwelt, und die Jungs lernten stricken. Vielleicht ist das heute immer noch so. Wir redeten oft davon, dass wir etwas „mit dem Bauch“ denken oder entscheiden wollten. Es ist schade, dass diese Redewendung aus der Mode gekommen ist, denn wenn man intelligent leben will, ist einem der Bauch dabei oft nützlicher als das Gehirn. Ab einer gewissen Menge an unterschiedlichen Informationen kommt das Unbewusste zu einem ausgewogeneren Urteil als das kontrollierte Bewusstsein. Sie erkennen es daran, dass Sie sagen: „Ich habe ein gutes Gefühl“ – bei der Wahl eines Studienfachs, oder später vielleicht, wenn Sie sich für einen Menschen entscheiden, mit dem Sie Ihr Leben verbringen wollen.

„I have to meditate upon it.“ – In welcher Welt würden wir leben, wenn alle Menschen diesen Grundsatz befolgten? Wenn alle täten, was sie im Innersten für richtig halten? Vielleicht wäre der Kommunismus gelungen. Vielleicht hätte der Nationalsozialismus die Deutschen nicht verführen können. Wahrscheinlich gäbe es keine Finanzkrise – Sie können die Liste beliebig fortführen. Doch nicht nur die Gesellschaft wäre anders, auch unser eigenes kleines Leben. Wir würden mit unserer Zeit – unserer Lebenszeit! – anders umgehen. Wir würden sie nicht vertreiben oder totschlagen, sondern erfüllen, geniessen. Wir würden, schlicht und einfach, Verantwortung dafür übernehmen, wie wir unsere Zeit verbringen – wie wir leben. Und obwohl wir uns ganz auf uns selbst besinnen, wäre unser Leben nicht egoistisch.

Wer das genaue Sprechen übt, schärft seine Sinne. Literatur kann helfen, wenn es um Sprache geht. „Du musst Dir zur Gewohnheit machen, jeden Tag (wie ein Gebetbuch) etwas Gutes zu lesen. Mit der Zeit dringt das in uns ein.“ Diesen Rat gab Gustave Flaubert seiner Geliebten. Was jedoch ist gute Literatur, und wie erkennt man sie? Dafür gibt es so wenig allgemein gültige Kriterien wie für das gelungene Leben. Gute Literatur ist zum Beispiel, wenn jedes Wort an seinem Platz steht. Wenn die Sätze uns zwingen, so langsam zu lesen wie wir denken – weil wir die Worte nicht erwartet haben. Für die Literatur gilt das Gleiche wie für den Witz: Eine Geschichte ist nur so gut, wie sie erzählt wird. Und auch ein Leben ist nur so gut, wie es gelebt wird – unabhängig von Reichtum, Karriere, Erfolg, Eigenheim und so weiter.

Was lösen die Sätze eines Buchs in mir aus? Regt sich etwas in mir? Wird hier etwas so gesagt, wie es niemand vorher gesagt hat? Mit anderen Worten: Was geschieht in diesen Sätzen mit der Sprache? Oft geschieht nichts mit ihr, und dann ist das Buch nicht viel Wert. Es geht Ihnen nicht unter die Haut und hinterlässt in Ihrer Seele keine Spuren. Sie sind nach der Lektüre kein anderer Mensch. Wichtig dagegen ist alles, was Ihr Denken und Empfinden, Ihre Wahrnehmung und Ihre Sprache verändert – was Sie nicht verändert, hat keine Konsequenzen für Ihr Leben.

Das tönt jetzt alles sehr kompromisslos. Es sei nicht verschwiegen, dass es seinen Preis hat, sich von seinem Innersten leiten zu lassen. Das Wünschen und Meditieren allein hilft nicht immer, und deshalb muss man bisweilen Kompromisse eingehen, um kompromisslos leben zu können. Das heisst: Man muss unwichtige Dinge tun, um Wichtiges tun zu können. Nicht nur in der Kunst verdient man meistens sehr viel mehr Geld mit unwichtigen Dingen als mit wichtigen – womit wir schon fast wieder bei den Lastern angelangt wären, die sich als Tugenden tarnen.

Doch auch wenn Kompromisse manchmal unvermeidlich sind – seien Sie vorsichtig damit. Gehen Sie die richtigen Kompromisse ein. Lesen Sie zum Beispiel schlechte Bücher nicht zu Ende, denn unsere Lebenszeit ist begrenzt. Jedes schlechte Buch, mit dem wir uns aufhalten, hat zur Folge, dass wir in unserem Leben ein gutes Buch weniger werden lesen können.

Und gehen Sie auf Reisen! Es gehört zu den Privilegien unseres Zeitalters und unserer Weltgegend, dass wir uns das Reisen leisten können. Reisen hat eine ähnliche Wirkung wie das Lesen: „Lesen ist Denken mit fremdem Gehirn“, sagt Jorge Luis Borges. Wenn Sie eine fremde Welt betreten, denken Sie ganz von allein mit fremden Köpfen. Und lernen Sie, intelligent zu reisen. Lassen Sie sich durch Ihr Ziel nicht von den Erfahrungen ablenken, die Sie unterwegs machen. Bleiben Sie das ganze Leben auf Reisen!

Kommentare

Kommentar von Barbara | 24.03.2010

Liebe Sigi,
habe gerade deine Matura-Rede gelesen - sehr schön und wahr!
Hoffe dir geht's gut + liebe Grüße aus dem frühlingshaften Sommerswalde
Barbara

Kommentar von Karl Kroll | 17.04.2010

Liebe Frau Geisel, durch Ihr Gespräch mit Sabine Brandi, die Ihre Matura-Rede mit heißem Herzen empfahl, bin ich ebenfalls dazu angeregt worden, sie zu lesen.
Bereits das Gespräch haben meine Freundin Karin und ich mit vielen Unterbrechungen (um über die vielen Anregungen zu diskutieren) als Podcast gehört. Nun haben wir Ihre Rede gelesen und sind begeistert und angerührt. Von den Gedanken, dem Aufbau und Ihrer Klugheit. Danke und herzliche Grüße
Karl Kroll und Karin Arens

Kommentar von Bernhard Maier | 19.04.2010

Selbst knapp 50+ ist in Ihrem Text eine Gegenüberstellung die ich so nicht kannte. Höhepunkt im Glücken und Höhepunkt im Scheitern. Mein Opa sagte: "Es ist nichts so schlecht dass nicht was Gutes dabei raus kommt" (später im Text-Lebensziele) Ein Spruch aus meiner Schulzeit (Lesen & Lernen), der mir bis heute in Erinnerung blieb: "Ein Schritt daneben und Du stehst am Ziel eines Anderen" damals beeindruckte mich sicherlich diese groteske Vorstellung ganz bildlich. Wandelnde Interpretationen mache ich seither durch mit diesem Spruch. Es ließe sich hier noch weiter schreiben. I have to meditate upon it. Vielen Dank an Sie für diesen weit gespannten anregenden Text _herzlich Bernhard Maier

Kommentar von Erich REYHL | 17.06.2010

ich habe sie eben erst kennen gelernt durch internet suche zu "moral"
Bedaure !
Erich REYHL, journalist-79 Jahre