Feedback zur Schreibwerkstatt mit Sieglinde Geisel

Mit Sieglinde Geisel habe ich gelernt, sprachlichen Kitsch, Füllwörter und schiefe Metaphern zu entlarven. Sieglinde ist streng in ihrem Urteil und absolut ansteckend in ihrer Begeisterung für das Schreiben. Jede Stunde war deshalb inspirierend, lehrreich – und eine große Freude.

Anne-Sophie Schmidt, Berlin

Ich habe durch den Workshop mit Sieglinde Geisel wieder richtig Lust aufs Schreiben und aufs Redigieren eines Textes gekriegt!

Ana G. Voellmin, Baden (CH)

„Kill your darlings“ – ein hilfreiches Entscheidungskriterium für viele (nicht alle!) Lebenssituationen. Die Schreibwerkstatt mit Sieglinde Geisel war vielfältig inspirierend und motivierend.

Christina Huppenbauer, Baden (CH)

Schreibwerkstatt

Universität St. Gallen, Herbstsemester 2019

Dieser Kurs richtet sich an alle, die lockerer und zugleich effektiver schreiben wollen. Als Journalistin bin ich Expertin für die sprachliche Umsetzung. Es geht um Fragen wie: Was blockiert mich beim Schreiben? Wie gelingt es mir, meine Gedanken sprachlich effektiv zu transportieren? Worauf ist beim Redigieren zu achten? Wie nutze ich nicht nur mein Wissen und mein Können, sondern auch mein Unbewusstes als Ressource, um in den Flow zu gelangen?

Das Seminar besteht aus theoretischen und praktischen Teilen. Nebst dem Schreiben geht es auch um effiziente Arbeitsmethoden, die wir im Seminar gleich ausprobieren. Während der Schreib‑Laboratory‑Phasen arbeiten Sie nach Möglichkeit direkt an Texten für Ihre Dissertation oder andere Schreib-Projekte (Blog, Journal, Zeitungsartikel etc.).

Vollständige Ausschreibung

Termine: Die Schreibwerkstatt findet in zwei Blockseminaren statt:
  • 14./15. Oktober 2019
  • 11./12. November 2019

Anmeldefrist: bis zum 4. September 2019 per Email an s.geisel@snafu.de

 

Schreiben in einer fremden Sprache

Freie Universität Berlin, Wintersemester 2019/2020

 
Welche Rolle spielen Autorinnen und Autoren, die nicht deutscher Muttersprache sind, für die deutsche Gegenwartsliteratur?
 
Jede Literatur spiegelt die Gesellschaft, in der sie entsteht. Saša Stanišic, Emine Sevgi Özdamar, Katja Petrowskaja, Alina Bronsky, Adriana Altaras, Feridun Zaimoglu, Yoko Tawada – aus der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur sind Autorinnen und Autoren, die aus anderen Ländern stammen, nicht mehr wegzudenken.

In dem Seminar erkunden wir, unter welchen Bedingungen diese Literatur entsteht, welchen Stoffen sich die Autorinnen und Autoren widmen und wie sie mit der deutschen Sprache umgehen. Im Zentrum steht die Begegnung mit Gegenwartsautoren, nach Möglichkeit mit Begegnungen im Seminar. Zugleich werfen wir auch einen Blick in die Literaturgeschichte des migrantischen Schreibens (u.a. Joseph Conrad, Vladimir Nabokov, Samuel Beckett), und wir lesen theoretische Texte über das Schreiben in einer fremden Sprache.

Das Seminar hat Werkstattcharakter. Am Gegenstand der migrantischen Literatur üben wir das literaturkritische Schreiben, und wir diskutieren Kriterien, nach denen sich die Literatur „zwischen den Sprachen“ beurteilen lässt.

Eintrag im Vorlesungsverzeichnis