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News
„Uns allen droht eine Zukunft als Fremde“
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6. Februar 2026
Eine Rezension von Sieglinde Geisel
Die Journalistin Ece Temelkuran floh vor Erdoğan aus der Türkei, 2023 kam sie nach Deutschland. Sie schreibt über die bittere Erfahrung des Exils und warnt vor dem Heimatverlust der Menschen.

Weltgeschichte in Zitaten
Deutschlandfunk Kultur, 2. Februar 2026
Eine Rezension von Sieglinde Geisel
In ihrem Sachbuch „Melting Point“ erzählt die britische Autorin Rachel Cockerell die Geschichte ihrer jüdischen Familie in Zitaten. Das London der 1940er-Jahre wird dabei zu einem Fenster zur Weltgeschichte.

Coming of Age ist keine Option
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.11.2025
Eine Rezension von Sieglinde Geisel
Das Damoklesschwert der Sterblichkeit: Daniel Mezgers Roman „Bevor ich alt werde“ fragt nach der genetischen Vorbestimmung in unserem Leben.

Die Rechten vom Spielbrett der Demokratie verbannen
Deutschlandfunk Kultur, 4. November 2025
Ein Kommentar von Sieglinde Geisel
Die extreme Rechte beschädigt ein Kerninstrument der Demokratie: die offene Diskussionskultur. Denn sie will gar nicht reden – ihr geht es allein um Terraingewinn. Grund genug, den politischen Dialog mit den Rechten einzustellen.
Page-99-Test: Dorothee Elmiger
tell, 23. Oktober 2025
Von Sieglinde Geisel
Den Spieß umdrehen
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21. Oktober 2025
„Daily Soap“ von Nora Osagiobare, Rezension von Sieglinde Geisel
Glänzend: In ihrem ersten Roman „Daily Soap“ macht sich die Schweizerin Nora Osagiobare über den alltäglichen Rassismus in ihrem Land lustig.
Doctor honoris causa der Sozialwissenschaften

Am 9. Mai 2025 wurde Sieglinde Geisel (4. v. l.) von der Universität St.Gallen die Ehrendoktorwürde der Sozialwissenschaften verliehen.
(Bild: Hannes Thalmann)
Meine Heimat ist eine fliegende Insel
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22. März 2025, „Bilder und Zeiten“
Am kommenden Mittwoch erhält der belarussische Schriftsteller Alhierd Bacharevič zum Auftakt der Leipziger Buchmesse für seinen Roman „Europas Hunde“ den Preis für Europäische Verständigung.
Ein Gespräch mit Sieglinde Geisel über Politik und Literatur.
«Solange es noch Geschichten gibt, so lange gibt es noch Möglichkeiten»
Republik, 18.3.2025
Nachruf auf Peter Bichsel (1935-2025)
Von Sieglinde GeiselIn der Schweiz kennt ihn jedes Kind. Nun ist Peter Bichsel kurz vor seinem 90. Geburtstag gestorben. Doch weiterhin gibt es buchstäblich noch neue Seiten des grossen Literaten zu entdecken.
Eigentlich hätte dieser Text zu Peter Bichsels 90. Geburtstag am 24. März erscheinen sollen. Nun wird es ein Abschiedstext. Als am Montagmorgen bekannt wurde, dass er am Wochenende verstorben ist, war das für mich ein Schock, obwohl man damit rechnen musste.
Ich kannte ihn persönlich, 2018 haben wir zusammen den Gesprächsband «Was wäre, wenn?» gemacht, im Januar habe ich ihn zum letzten Mal in seinem Haus in Bellach besucht, und im April hätte ich bei meiner nächsten Reise in die Schweiz wieder vorbeischauen wollen, diesmal im Pflegeheim in Zuchwil.Weiterlesen: Republik
Das schlimmste aller Verbrechen
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6. 2. 2025
Eine Rezension von Sieglinde Geisel
Sebastian Barrys Roman „Jenseits aller Zeit“ entpuppt sich erst nach und nach als Psychothriller. In einer vielschichtigen Erzählung nähert er sich dem Kindesmissbrauch der katholischen Kirche Irlands und seinen dramatischen Folgen.
