Sendungen

Deutschlandfunk Kultur, 17.2.2018, Lesart

Erhard Eppler: „Trump – und was tun wir?“

Über die Abschaffung der Demokratie

Erhard Epplers Buch trägt zwar den verkaufsfördernden Namen Trump im Titel, doch um Trump geht es in diesem Essay nicht. Der Name „Trump“ steht für ein Phänomen: für die Tendenz, Politik durch eine radikale, nationalistisch gefärbte Marktlogik zu ersetzen.

Deutschlandfunk Kultur, 6.2.2018, Politisches Feuilleton

Schweigekartelle

Das Phantasma der Macht

Mächtige Täter bleiben straflos, wenn ihre Opfer und die Mitwisser stumm bleiben: So gebe es auch in der Demokratie rechtsfreie Räume, kritisiert die Journalistin Sieglinde Geisel. Werde das Schweigen gebrochen, sei es mit dieser Macht allerdings schlagartig vorbei.

Deutschlandfunk Kultur, 23.1.2018, Lesart

Ralph Schock: „Kaffeeschmuggler und Steckdosenmäuse“

Der fremde Zeitzeuge

Es geht um „Kriech spielen“, Demütigung im Dorfladen oder Prügel im Kohlenkeller – Ralph Schock wächst im Saarland der 1950er-Jahren auf. In „Kaffeeschmuggler und Steckdosenmäuse“ erzählt er, wie er die Welt erlebt – ohne sie zu verstehen.

Deutschlandfunk Kultur, 27.7.2017, Politisches Feuilleton

Neurechte Diskurse

Auch Intellektuelle wollen auf einmal Dinge „sagen dürfen“

Intellektuelle Redlichkeit fordert, zwischen Gefühlen und Gedanken zu unterscheiden, zwischen Klischees und Fakten. Das sind die Prämissen der Aufklärung. Darf sich, wer sie verrät, noch zu den Intellektuellen zählen, fragt die Kolumnistin Sieglinde Geisel.

Deutschlandradio Kultur, 21.3.2017, Politisches Feuilleton

Die neuen Alternativen

Das gefährliche Re-Branding der Rechten

Sie trugen lila Latzhosen und strickten im Bundestag – die Alternativen, die in den 1980er-Jahren von links gegen die etablierten Parteien antraten. Heute hat der Begriff „alternativ“ die Seiten gewechselt – auch solche Gruppen, wie etwa die „Identitären“, ordnen sich ihm zu.

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